Wechsel im Bundesdienst

Das Bundeskanzleramt unterstützt im Wege des Mobilitätsmanagements den Wechsel von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern innerhalb des Bundesdienstes.

Das Dienstrecht der Bundesbediensteten bietet folgende Möglichkeiten für einen Wechsel innerhalb des Bundesdienstes:

Versetzung

Eine Versetzung liegt vor, wenn die bzw. der Bedienstete einer anderen Dienststelle bzw. einem anderen Dienstort (innerhalb des gleichen Ressorts oder eines anderen Ressorts) zur dauernden Dienstleistung zugewiesen wird. In der Regel stimmen einer Versetzung sowohl die bzw. der Bedienstete als auch das abgebende und das anfordernde Ressort zu. Eine Versetzung von Amts wegen ist dann zulässig, wenn ein wichtiges dienstliches Interesse daran besteht (z. B. Organisationsänderung). Es besteht eine Freigabepflicht bei Ressortwechsel und Übernahme durch ein anderes Ressort.

Dienstzuteilung

Eine Dienstzuteilung liegt vor, wenn die bzw. der Bedienstete vorübergehend einer anderen Dienststelle (innerhalb des gleichen Ressorts oder eines anderen Ressorts) zur Dienstleistung zugewiesen wird. In der Regel stimmen einer Dienstzuteilung sowohl die bzw. der Bedienstete als auch das abgebende und das anfordernde Ressort zu. Eine Dienstzuteilung ohne schriftliche Zustimmung des Bediensteten ist aus wichtigen dienstlichen Gründen zulässig und darf die Dauer von insgesamt 90 Tagen in einem Kalenderjahr nicht überschreiten.

Freigabepflicht bei Ressortwechsel – Übernahme durch ein anderes Ressort

mit vorangehender Dienstzuteilung

Mit Zustimmung des Bediensteten kann ein anderes Ressort die Dienstzuteilung des Bediensteten verlangen. Das Ressort, dem die bzw. der Bedienstete angehört, hat spätestens drei Monaten nach Einlangen der Anforderung eine Dienstzuteilung zu verfügen. Der vom anfordernden Ressort verlangten Dienstzuteilung der bzw. des Bediensteten ist bis zu einer Dauer von drei Monaten nachzukommen. Einer nach Ablauf der Dienstzuteilung verlangten Versetzung ist zu entsprechen.

mit Versetzung ohne vorangehende Dienstzuteilung

Mit Zustimmung der bzw. des Bediensteten kann ein anderes Ressort die Versetzung ohne vorangehende Dienstzuteilung verlangen. Die Versetzung ist spätestens drei Monaten nach dem Einlangen der Anforderung zu verfügen. Diese Frist kann mit Zustimmung des abgebenden Ressorts verkürzt werden.

Weiterführende Information

Mobilitätsmanagement des Bundeskanzleramtes

Aktuelles

FRONTEX- und EASO-Einsatz
Aufbau eines Pools von Expertinnen und Experten

Berufe im Bundesdienst
Bundesbedienstete im Videointerview

Meine Karriere in den EU-Institutionen:
Unsere Videobotschafterinnen und -botschafter stellen sich vor.

Infoveranstaltung Mobilitätsmanagement für interessierte Bundes­bedienstete:
7. Dezember 2016, 15 bis 16:30 Uhr, 1010 Wien